HAMBURG (ki). "Auch wir konnten uns dem negativen Branchentrend nicht entziehen und mussten für das vergangene Jahr ein Umsatzminus von 28 Prozent verzeichnen. Umso erfreulicher ist, dass bereits im ersten Quartal 2010 ein Anstieg der Auftragseingänge von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu vermerken ist. Und zwar über alle Bereiche", sagt Andreas Pfannenberg, Geschäftsführer der Pfannenberg GmbH.
Schaltschrankklimatisierung wieder vermehrt nachgefragt
Den größten Umsatzeinbruch musste Pfannenberg im Bereich Schaltschrankklimatisierung hinnehmen. Diese Entwicklung erklärt das Unternehmen damit, dass Klimatisierungsgeräte für Schaltschränke vor allem im Maschinen- und Anlagenbau abgesetzt werden. Gerade der Anlagenbau, der in der Regel mit größeren Investitionen verbunden ist, hat aufgrund der Krise deutlich abgenommen. Mit Verbesserung der Marktlage sind hier nun gleich zu Beginn 2010 die größten Zuwachsraten zu verzeichnen, nach dem ersten Quartal sind 17 Prozent in diesem Bereich zu nennen. Im Bereich Rückkühlsysteme dagegen ist in 2009 der Umsatz angestiegen, die Geschäftsentwicklung ist damit stabil. Das Hamburger Unternehmen setzte darüber hinaus auf die Wachstumsmärkte alternative Energien und machte sich das hohe Umsatzpotential zunutze. Hier konnte Pfannenberg seinen Umsatz um 15 Prozent steigern.
Pfannenberg investiert erfolgreich in China
Das Hamburger Unternehmen identifizierte China für seine Geschäftsaktivitäten als Wachstumsmarkt und investierte frühzeitig. Seit 2005 ist Pfannenberg vor Ort aktiv und konnte bis heute den Umsatz in China verdreifachen. Auch die Standortentwicklung trieb Pfannenberg voran: Bisher hielt der Spezialist für Schaltschrankklimatisierung und Signaltechnik 67 Prozent eines Joint-Ventures in Suzhou in der Nähe von Shanghai. Ab sofort ist Pfannenberg (Suzhou) Pte Ltd, China, 100-prozentige Tochter der Pfannenberg Gruppe. "Nicht nur China boomt. Der gesamte asiatische Markt ist ein Wachstumsmarkt und wird künftig noch sehr interessant sein. Gerade in Bezug auf Windenergie sehen wir im chinesischen Markt ausgezeichnete Chancen für uns", erläutert Andreas Pfannenberg. Auf 1.400 Quadratmetern werden in Suzhou Filterlüfter, Luft/Wasser-Wärmetauscher sowie Luft/Luft-Wärmetauscher produziert und in den chinesischen Markt geliefert. Pfannenberg plant den Ausbau des Werkes und wird im nächsten Schritt den Aufbau einer Entwicklung angehen, um die Anforderungen des chinesischen Marktes besser in der Produktentwicklung berücksichtigen zu können. In diesem Jahr werden bereits neue Produkte in die Fertigung aufgenommen.
Für 2010 Umsatzwachstum von 10 Prozent erwartet
Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Pfannenberg ein Umsatzwachstum von zehn Prozent. Vorausschauend hat das Unternehmen auch während der Wirtschaftskrise weiterhin in Forschung und Entwicklung investiert und vor allem die Entwicklung im Bereich energieeffiziente Klimatechnik vorangetrieben. Von den für dieses Jahr zu erwartenden Produkteinführungen ist die ?cool-Line zu nennen. Auf der Branchenmesse SPS / IPC / Drives im November 2009 hat Pfannenberg diese neue ?cool-Line bereits vorgestellt, sie soll Mitte 2010 auf den Markt kommen. "Mit der neuen Produktlinie erreichen wir eine Reduktion des Energieverbrauchs um 45 Prozent", sagt Pfannenberg. "Energieeffizienz ist nicht nur ein hoch aktuelles Thema, sondern auch ein Wachstumsmarkt. Mit den entsprechenden Produkten fühlen wir uns gut für die Zukunft aufgestellt."21.04.2010 - Technik+Einkauf
Weitere Auftritte verlag moderne industrie:
aerotec |
antriebspraxis |
Arzt&Wirtschaft |
EID |
fluid |
fertigung |
get-magazin |
Instandhaltung |
First Index |
ke KONSTRUKTION & ENGINEERING |
Materialfluss |
Produktion |
technik+EINKAUF |
werkzeug&formenbau
Hüthig Verlag:
all-electronics |
CHEMIE TECHNIK |
Pharma+Food |
PLASTVERARBEITER |
KGK - Kautschuk Gummi Kunststoff |
neue verpackung |
KI - Kälte- Luft- Klimatechnik