Näherungsschalter von Contrinex

Die neuen Sensoren haben gegenüber herkömmlichen Geräten drei entscheidende Vorteile: die einfache Befestigung, den großen Schaltabstand und den günstigen Preis.

Hochdruckresistente Schalter

NETTETAL. In den vergangenen zwanzig Jahren verdoppelten sich die Arbeitsdrücke moderner Hydraulik- und Pneumatikapplikationen. Die Prozesse sind heute dynamischer, die auszuführenden Bewegungen schneller. Immer kleinere Baugruppen müssen immer größere Lasten bewegen. Der Schweizer Sensorikspezialist Contrinex begegnete diesen Anforderungen mit der Entwicklung leistungsstarker hochdruckfester Induktivsensoren. Die Sensoren der Serie P eignen sich für extrem dynamische Druckbeanspruchungen wie beispielsweise bei der Überwachung von Kolben- und Ventilendstellungen in hochdynamischen hydraulischen Systemen oder der Drehzahlüberwachung und Messung an Hydraulikmotoren. Contrinex bietet die Sensoren auch in den besonders kleinen Baugrößen P5 und P8 für M5- respektive M8-Gewinde an und trägt damit wesentlich zur Optimierung miniaturisierter Hockdruckanwendungen bei.

Eine am Sensorkopf in das Edelstahlgehäuse eingeschrumpfte Keramikscheibe garantiert eine Druckbeständigkeit für Arbeitsdrücke von 500 bar. "Aufgrund ihres einfachen Aufbaus in Verbindung mit der hohen Flächenpressung des Gehäuses auf die Keramikscheibe sind die neuen Sensoren völlig unempfindlich gegenüber dynamischen Beanspruchungen und Druckspitzen bis 1.000 bar", erklärt Peter Heimlicher, Geschäftsführer der Contrinex AG. Die Lebenserwartung der hochdruckresistenten Näherungsschalter liegt bei mindestens 1.000.000 Druckzyklen.

Das gesamte Elektronikmodul befindet sich hinter der Keramikscheibe im drucklosen inneren Teil des Sensorgehäuses. Da die Dicke der Keramikscheibe einen Teil des Nutzschaltabstandes des Moduls schluckt, setzt Contrinex hier Condist®-Oszillatoren ein. "Der resultierende Schaltabstand ist damit für den Typ P20 mit drei Millimetern immer noch höher, als der eines einfachen Moduls ohne Keramikscheibe. Dessen Schaltabstand beträgt lediglich zwei Millimeter", erläutert Heimlicher.

Die eingeschrumpfte Keramikscheibe sorgt nicht nur für Druckbeständigkeit, sondern auch für einen komplett gasdichten Sensorkopf. Damit eignen sich die hochdruckfesten Induktivsensoren ebenfalls für den Einsatz im Hochvakuum bis 10-8 torr (1,33·10-8 bar).

Da die Geräte mit nur wenigen einfachen mechanischen Bauteilen auskommen, der Zusammenbau schnell geht und serienmäßige Elektronikmodule eingesetzt werden, sind die neuen Sensoren äußerst wirtschaftlich in der Herstellung und damit kostengünstig. Sie überzeugen zudem durch eine einfache Montage: Gegen den Anschlag anziehen – fertig!



14.01.2011


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