Mit dem neuen Handmessgerät PaintChecker automation macht die OptiSense GmbH & Co. KG hochexakte photothermische Lackschichtdickenmessung ganz neuen Anwenderkreisen zugänglich.
HALETERN. Mit dem PaintChecker automation leitet das innovative Unternehmen einen Paradigmenwechsel in der Lackschichtdickenmessung ein. Mit dem neuen handlichen Gerät können auch Anwender aus kleinen und mittleren Betrieben schnell und unkompliziert Freihandmessungen direkt in der Produktion oder im Labor durchführen. Im Februar geht das Produkt in die Serienproduktion.
"Die vielen konkreten Kontakte auf der Wolfsburger Messe haben uns ermutigt, den PaintChecker automation für die Serienproduktion vorzubereiten", sagt OptiSense-Geschäftsführer Georg Nelke, "Unser Team arbeitet mit Hochdruck daran, letzte Feinheiten zu integrieren und Anregungen aufzunehmen, die in Wolfsburg geäußert haben." Gerade kleine und mittlere Unternehmen werden den PaintChecker automation schätzen lernen. Sie erhalten damit ein Instrument im wahrsten Sinne des Wortes an die Hand, mit dem Lackschichtdicken flexibel direkt am Produkt ermittelt werden können. Aufwändige Laserschutzmaßnahmen und Mess-Aufbauten zur Sicherung der Messgenauigkeit sind nicht mehr nötig. Das Gerät, das aus einer handlichen Messeinheit und einer Auswerteeinheit besteht, ist auch preislich interessant.
Der PaintChecker automation ist ein kostengünstiges Einstiegsgerät für den Handbetrieb bei einfachen Laserschutzanforderungen. Im Gegensatz zum bisherigen PaintChecker online, der meist fest in Applikationen installiert wurde, erlaubt das neue Gerät flexiblere Messvorgänge. Lackschichtdicken auf verschiedenen Trägermaterialien werden exakt erfasst. In Frage kommen beispielsweise feuchte und trockene organische Beschichtungen wie lösemittel- und wasserbasierte Lacke, Pulverlacke und Glasuren auf verschiedenen Trägermaterialien wie Metalle, extrudiertes Gummi und Keramik.
Bei trockenen Lacken können mit dem PaintChecker automation Schichtdicken von ca. 20 bis 300 Mikrometern erfasst werden. Schichtdicken pulverförmiger Lacke werden in einer Bandbreite von 20 bis 150 Mikrometern exakt bestimmt. Feuchte Lackschichten lassen sich bei Dicken zwischen 10 und 50 Mikrometern analysieren. Die Messgenauigkeit beträgt 5 Prozent vom aktuellen Messwert, die Messfleckgröße 1 Millimeter.
Auf das handliche Gerät - der Messkopf ist lediglich elf Zentimeter lang und hat einen Durchmesser von maximal 2,5 Zentimeter - können vordefinierte Kalibrierungen geladen werden. Der Messvorgang lässt sich dann direkt ohne weitere Einrichtungsmaßnahmen starten. Die Daten werden anschließend auf den PC übertragen und analysiert.
Vertrieben wird der PaintChecker automation von der Wuppertaler DEWIS GmbH. Kunden können sich auch in inhaltlichen Fragen zu ihren Anwendungen an DEWIS wenden. DEWIS entwickelt und vermarktet Technologien rund um das Thema Oberfläche und blickt auf mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Messtechnik für Lacksysteme zurück.
Umfassende Kundenlösungen werden über Partnerschaften mit Spezialisten realisiert. Mehr Informationen zum PaintChecker automation gibt es auf der Internetseite www.optisense.com. Dort finden Sie Datenblätter der PaintChecker-Produkte, Anwendungsideen und Daten für die direkte Kontaktaufnahme mit den OptiSense-Experten.
25.01.2011
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